cannabis News
Kalifornien: Gesetzesvorhaben zur Entkriminalisierung durchgewunken
Kurz bevor die Sitzung der Gesetzgeber am Dienstag endete, hat die kalifornische Versammlung dem Gesetzesvorschlag SB 1449 von Senator Mark Leno zugestimmt, welcher den einfachen Besitz von Marihuana komplett entkriminalisieren soll. Die Gesetzesnovelle passierte den Senat im Juni und kommt nun auf den Schreibtisch von Gouverneur Arnold Schwarzenegger. - NACHRICHTENVerschwendung von Zeit: Razzien
Befürworter der Legalisierung von Cannabis in Großbritannien sehen eine steigende Zahl von polizeilichen Razzien in Cannabisfabriken als Beweis, dass die Verbote ein Fehlschlag sind. - NACHRICHTENKritik an der Deutschen Bundesregierung
An die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags
Nachrichtlich: dpa
Irreführung der Bundesregierung zu Cannabis als Medizin
Kritik an harter Haltung des Gesundheitsministeriums zur medizinischen Verwendung von Cannabis
Sehr geehrte Damen und Herren,
Nach Medienberichten hat das Bundeskabinett am Montag beschlossen, der Empfehlung des Sachverständigenausschusses zu folgen und Cannabis in die Anlage 3 BtMG umzustufen, soweit es sich um arzneimittelrechtlich zugelassene (...) - NACHRICHTENDas Rauschen im Hanfblätterwald
"Cannabis als Medizin wird in Deutschland legalisiert" Aber halt: Was ist passiert? Es geht dabei nicht um die "Legalisierung", sondern um reine, sehr eingeschränkte medizinische Verwendung von "Medikamenten mit Cannabis-Extrakten". Da gibt es einen Unterschied! - NACHRICHTENROT-GRÜN WILL HASCHISCH-BESITZ ERLAUBEN
NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) will die "Eigenbedarfsgrenzen" für Haschisch erhöhen, die es ins Ermessen der Staatsanwaltschaft stellen, ob ein Strafverfahren eröffnet wird. Zoll und Polizei kritisieren die Pläne als "ein falsches Signal", Drogenberater begrüßen sie. Canabis-Verkäufer Mike verkauft im Coffeshop "Roots Oase" in Venlo Haschisch. Foto: Werner Gabriel Canabis-Verkäufer Mike verkauft im Coffeshop "Roots Oase" in Venlo Haschisch. Foto: Werner Gabriel
Seit Jahren ärgern sich Anwohner des "Drogenpfades" in Nettetal-Kaldenkirchen über einen Touristenstrom der besonderen Art, der Tag für Tag über sie hereinbricht. Aus ganz NRW reisen vor allem jugendliche Haschisch-Konsumenten mit dem Zug ("Kiffer-Express") in die Grenzgemeinde, um von dort über einen Fußweg ("Drogenpfad") zwei Coffeeshops zu erreichen. Die liegen etwa drei Kilometer hinter der Grenze in den Niederlanden.
- NACHRICHTENZÜRICHER GEMEINDERAT FÜR HASCHISCHABGABE
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS). Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Ein Postulat der Grünen aus dem Jahr 2006, das erst gestern Abend zur Beratung kam, verlangt einen wissenschaftlich begleiteten Versuch: Cannabis soll kontrolliert zum Verkauf kommen, und wer welches auf sich trägt oder konsumiert, soll von der Polizei nicht verzeigt werden. Gleichzeitig soll die Stadt die Prävention und Aufklärung über Suchtmittel ausbauen.
- NACHRICHTENZÜRICH PLANT STÄDTISCHE COFFEESHOPS
Der rot-grüne Gemeinderat beschloss die Duldung von Cannabis-Produkten "zu Versuchszwecken"
Die Schweiz prescht wieder einmal vor, was neue Ansätze in Sachen Drogenpolitik betrifft. Die Stadt Zürich, so ein Gemeinderatsbeschluss, könnte schon bald als weltweit erste Gemeinde Cannabis-Produkte wie Marihuana offiziell im Rathaus verkaufen.
- NACHRICHTENBundesopiumstelle muss Anbau von Cannabis zu medizinischen Zweck unterstützen
Am 31. März fand vor dem Verwaltungsgericht Köln ein Erörterungstermin zum Antrag von Michael Fischer aus Mannheim auf den Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke statt. Der Antrag an die Bundesopiumstelle liegt bereits mehrere Jahre zurück. Er war bereits mit einem Bescheid vom 6.
Dezember 2007 von der Bundesopiumstelle abgelehnt worden, mit der Begründung, ein Eigenanbau sei zur medizinischen Versorgung nicht notwendig, da zwei pharmazeutische Hersteller einen auf Delta-9-THC standardisierten Cannabisextrakt entwickelt hätten.
- NACHRICHTENIACM-Informationen vom 05. Juni 2010
Die IACM-Informationen erscheinen in 14-tägigem Rhythmus und werden per E-Mail kostenlos verbreitet und können bei der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin bezogen werden.
IACM-Informationen vom 05. Juni 2010
Wirtschaft/Deutschland: Mit dem Volcano Medic ist der erste medizinische Cannabinoid-Inhalator zugelassen
Wissenschaft: Cannabis wirksam bei der Behandlung des Tourette-Syndroms und der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
USA: Ärzte in Montana, die Formblätter für (...) - NACHRICHTENNEHMT DEN DROGENBOSSEN DAS GESCHÄFTSMODELL
Versuche, den Geldfluss der organisierten Kriminalität durch Gesetze gegen Geldwäsche zu stoppen, sind fehlgeschlagen. Im Gegenteil: Die internationale Deregulierung der Finanzmärkte und die Verlagerung auf elektronische Übertragungswege haben die Geldwäsche sogar erleichtert.
Angesichts des grandiosen Scheiterns der bisherigen Strategie ist es an der Zeit, die Drogenpolitik völlig neu zu denken. Die großen Verbraucherregionen - USA, EU, China, Lateinamerika - sollten den Drogenkonsum kontrolliert freigeben. Ein Verkauf unter staatlicher Kontrolle der Vertriebswege könnte erreichen, was Jahrzehnte der Strafverfolgung nicht geschafft haben: den Drogenhandel unattraktiv zu machen.
Eine weitgehende Legalisierung würde die exorbitanten Gewinne drastisch drücken, die derzeit dadurch entstehen, dass das Geschäft in der Illegalität abläuft. So würde einem Teil der organisierten Kriminalität der Nährboden entzogen und die Grundlage dafür geschaffen, dass Polizei und Militär in den Anbau- und Transitländern die Drogenmafia tatsächlich zerschlagen und den Handel in legale Bahnen leiten können.
- NACHRICHTEN
