cannabis News
DROGENFREIHEIT IST NICHT DAS ZIEL
Quelle: DerStandard.at
23 Februar 2010
Von Regina Philip
- NACHRICHTENTrekt Uw Plant zum zweiten Mal freigesprochen
Dem Konzept von Trekt Uw Plant zufolge, das von dem Berufungsgericht akzeptiert worden ist, wird es Nutzern von Cannabisprodukten möglich sein, eine konstante Qualität zu bekommen, die ihnen wiederum hilft, ihren Konsum zu rationalisieren und den Nutzen zu regulieren. Auch die illegale Pflanzung von Cannabis, mit allen Problemen die damit zusammenhängen, wie Stromklau oder die Verletzung der Feuersicherheit, werden signifikant weniger. Wenn eine Pflanzung von den Behörden akzeptiert wird, können auch Regeln zur Sicherheit eingeführt werden. - NACHRICHTENDROGERIE - TAZBLOGS: EIN NEUER BLOG ZUM THEMA DROGEN
- NACHRICHTENCANNABIS CLUBS BALD LANDESWEIT IN NEUSEELAND
12. Januar 2010: Cannabis Clubs - wo die Nutzer das Gesetz verspotten und sich Treffen zum Rauchen und Kaufen der Klasse-C Droge - könnten schon bald im ganzen Land öffnen.
Im nächsten Monat möchten die Gründer von Neuseelands erstem Cannabis Connoisseurs' Club, dem Auckland's Daktory, sich mit anderen Gebrauchern treffen um im ganzen Land “Daktories” zu eröffnen.
“Wir haben Nachfragen aus nahezu jeder Stadt in diesem Land” sagte der Gründer Dakta Green den Sunday News.
“Ich würde sogar sagen, in den nächsten 12 Monaten gibt es Daktories in jeder größeren Stadt in diesem Land, jede Stadt sollte mindestens einen haben - 2010 ist das Jahr, in dem die Menschen in unserer Gesellschaft Veränderungen in der Welt verlangen.”
- NACHRICHTENPOLIZEIPRÄSIDENT WILL ENTKRIMINALISIERUNG VON CANNABISKONSUMENTEN
Der Polizeipräsident von Münster, Hubert Wimber, hat in einem Brief an den Deutschen Hanfverband klar gemacht, dass er die Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten für weitgehend unwirksam und wenig sinnvoll hält. Er meint, dass "angesichts der weitgehenden Erfolglosigkeit staatlicher Repression und politischer Unbeweglichkeit eine erneute Initiative aus den Reihen der Polizei und anderer Strafverfolgungsbehörden für eine alternative Drogenpolitik angezeigt ist". - NACHRICHTENACHT TODESFÄLLE DURCH VERSEUCHTES HEROIN
Acht Todesfälle durch Milzbrand, sieben davon in Schottland, lassen die europäischen Gesundheitsbehörden aufhorchen. Die Krankheit sei durch Milzbrand-verseuchtes Heroin übertragen worden. Im Dezember war ein Mann, der sich zuvor Heroin gespritzt hatte, im Düsseldorfer Krankenhaus gestorben. Die Behörden warnen, dass kontaminiertes Heroin auch außerhalb Schottlands vertrieben worden sein könnte. - NACHRICHTENBOLIVIEN PRÄSENTIERT "COCA-COLLA"
Mit einem offensichtlichen Wortspiel haben die bolivianischen Cocaleros den Krieg gegen das meist-beliebteste Getränk der Welt erklärt. Gestern hat der Vize-Minister für Coca, Jerónimo Meneses, Coca-Colla, einen neuen Energydrink, hergestellt aus dem “heiligen Blatt” der Anden, präsentiert.
Dort, wo auch Evo Morales seine Karriere begonnen hatte als Gewerkschaftsführer und späterer Politiker, findet sich das meiste Coca, dass unter dem Gesetz Nr. 1008 seit den 80′er Jahren verboten wurden.
Die Initiative wurde von Famern vorgeschlagen. Für den Fall, dass es schon nicht genug Ähnlichkeiten mit dem Sirup, den John Pemberton 1885 erfunden hatte, gibt, wird die Coca-Colla Flasche ein rotes Label haben und eine dunkle, fast schwarze Flüssigkeit enthalten.
- NACHRICHTENFACTSHEET DROGENFORSCHUNG - INTERAKTIV
Das Institut für Empirische und Interdisziplinäre Drogen-Forschung (INEIDFO) ist eine gemeinnützige Gesellschaft aus verschiedenen Wissenschaftlern, Medizinern, Juristen und anderen Personen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, empirische Drogenforschung frei von moralischen und politischen Prägungen interdisziplinär zu betreiben. Dabei stehen Analysen zum Konsumverhalten, der Wirkungs- und Gefahreneinschätzungen und der rechtlich-politischen Meinungen zu unterschiedlichen Drogen in der Bevölkerung im Zentrum des Interesses. In Zuseammenarbeit mit der Deutschen AIDS-Hilfe betreiben wir aktuell eine breit angelegte Fragebogenerhebung zum Einfluss verschiedener Drogen inklusive Alkohol auf ein nach Drogenkonsum verändertes Sexualverhalten und einen ggf. veränderten (risikoreichen) Kondomgebrauch, sowie zusammen mit der FH Merseburg eine Fragebogen-Studie zu Konsum-Prävalenzen, Wirkungsbeurteilungen und Risikoeinschätzung unterschiedlichster Drogen-Mischkonsum-Formen. Neben unseren Forschungen geben wir auch fachspezifische Information für Konsumenten legaler und illegaler Drogen, öffentliche Stellen und politische Entscheidungsträger. - NACHRICHTENTSECHIENS NEUES DROGENGESETZ
Ob Hasch oder Kokain: In Tschechien gilt seit dem 1. Januar eines der liberalsten Drogengesetze in Europa. Das stellt, was die erlaubten Mengen und Substanzen angeht, sogar die Niederlande in den Schatten. Die große Freiheit beim Kiffen und Koksen wird aber auch kritisiert.
Die Stimmung im Prager Club Ujezd ist entspannt - schon am Nachmittag sitzen hier junge Leute an der Bar, trinken Bier und rauchen selbst gedrehte Zigaretten. Der typische, süßlich-schwere Geruch von Haschisch füllt den Raum. Und Klubmanager Martin Kmoch kann sich dieser Tage aufrichtig freuen, denn das neue tschechische Drogengesetz erleichtert ihm das Geschäft: "Unser Klub wurde nach der Wende ausdrücklich gegründet, damit die Leute hier in Ruhe ihre Joints rauchen können. Jetzt können sich unsere Gäste richtig entspannen, weil das Gesetz seine Hand nicht mehr nach ihnen ausstreckt."
- NACHRICHTENTSECHISCHE REGIERUNG ENTKRIMINALISIERT ANBAU VON PSYYCHOTROPISCHEN PFLANZEN FÜR DEN EIGENBEDARF
Die tschechische Regierung unter Jan Fischer hat am 7.12.2009 beschlossen, dass der Anbau von bis zu fünf Pflanzen sowie 40 Zauberpilzen pro Person ab 2010 nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen sei. Dazu gehören unter anderem Hanf, Coca der Meskalinkaktus San Pedro und psilocybinhaltige Pilze. Zwar ist der Anbau der Pflanze dann offiziell noch immer illegal, der Besitz wird jedoch nur noch als "Fehlverhalten", ähnlich wie falsches Parken, eingestuft und kann im schlechtesten Falle noch mit einer geringen Geldstrafe geahndet werden. - NACHRICHTEN
